Bodenvorerkundung

 

Die Baugrundvorerkundung ist ein gemeinsam mit Entwicklungspartnern verfolgtes, flankierendes Forschungsfeld. Virtuelle Bodenvorerkundung und Standortbefliegung ergänzen Rammkernsondierungen. Die sensortechnische Vermessung der Bodenphysik von Erschließungsflächen unter Einbeziehung von Prozessdaten ist als Entwicklungsziel und zur ingenieurtechnischen Aufgabe gestellt. Mit dem Innovationsforum „SeBiMo“ wurden hierfür 2017 Vorarbeiten geleistet.

 

Virtuelle Bodenvorerkundung

Um Parameter für die Vorerkundung zu bestimmen kann auf verschieden Geodienste zurückgegriffen werden. Hierbei handelt sich um vernetzbare, raumbezogene Webservices, welche Geodaten in strukturierter Form zur Verfügung stellen. Im Rahmen der Vorerkundung werden alle zur Verfügung stehenden Daten analysiert und auf Ihre Relevanz für die Vorplanung geprüft. In Abhängig von der Verfügbarkeit können dabei verschiedene Parameter aus den Bereichen Klima, Boden Hydrologie, Geologie sowie unter Einbeziehung digitaler Geländemodelle, Karten und Orthofotos Verwendung finden.

Aus den vorhandenen Daten lassen sich durch Modellierungen und Verschneidungen mit verschiedenen Ebenen weitere Informationen generieren, welche unterstützend in die Planung von Erdwärmekollektoren eingehen. 

 

 

Hangneigung (Quelle: Apus Systems)

  TWI - Topographic Wetness Index (Quelle: Apus Systems)

 

Unterstützt und weiterentwickelt wird das Verfahren gemeinsam mit der Firma Apus Systems GmbH.
 

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